Einnahmequelle Grunderwerbsteuer

So profitieren der Staat und seine Kommunen vom Wohnimmobilienboom

Wer sich eine Eigentumswohnung in Berlin kauft, ärgert sich über 6 Prozent Grunderwerbsteuer. Bei einem Kaufpreis von 150.000 Euro sind es stolze 9.000 Euro, die an den Fiskus überwiesen werden müssen. Bei jährlich etwa 23.000 gehandelten Wohnimmobilien in der Hauptstadt kann so eine beträchtliche Summe zusammenkommen.

Steuereinnahmen in Echtzeit

In unserem Echtzeit-Rechner zeigen wir, wie sich die Einnahmen aus der Grunderwerbsteuer in acht deutschen Städten entwickeln. Außerdem wird der erzielte Umsatz am jeweiligen Wohnimmobilienmarkt gezeigt. Als Grundlage dienen Daten der einzelnen Gutachterausschüsse.

Der Zähler zeigt kumuliert seit 1.1.2015 die fällig gewordene Grunderwerbsteuer aus Wohnungsverkäufen in Berlin, München, Hamburg, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Dresden.

Berlin
Umsatz mit Wohnungen
Grunderwerbsteuer
München
Umsatz mit Wohnungen
Grunderwerbsteuer
Hamburg
Umsatz mit Wohnungen
Grunderwerbsteuer
Düsseldorf
Umsatz mit Wohnungen
Grunderwerbsteuer
Köln
Umsatz mit Wohnungen
Grunderwerbsteuer
Frankfurt
Umsatz mit Wohnungen
Grunderwerbsteuer
Stuttgart
Umsatz mit Wohnungen
Grunderwerbsteuer
Dresden
Umsatz mit Wohnungen
Grunderwerbsteuer

Quelle: Eigene Berechnungen auf Basis von Zahlen der Gutachterausschüsse

Berlin führend

Berlin profitiert am meisten vom Immobilienboom. Die Einnahmen aus der Grunderwerbsteuer sind etwa doppelt so hoch wie im zweitplatzierten München. Haupttreiber ist der hohe Steuersatz in der Spreemetropole, der in den letzten Jahren zunächst auf 4,5 Prozent, später auf 5 Prozent und schließlich auf 6 Prozent stieg. In Bayern blieb der Satz bis heute unverändert bei 3,5 Prozent.

Das Schlusslicht unter den acht betrachteten Städten bildet Dresden. Zum einen werden in der Hauptstadt Sachsens weniger Immobilien gehandelt. Aber auch der Steuersatz ist mit 3,5 Prozent deutlich geringer.

Rekordeinnahmen bei Grunderwerbsteuer

Die Grunderwerbsteuer hat den Bundesländern im Jahr 2013 rund 8,4 Milliarden Euro an Steuereinnahmen beschert – ein Rekordwert, der 2014 sicherlich erneut übertroffen wird. 2006 waren die Einnahmen aus der Grunderwerbsteuer noch um 2,3 Milliarden Euro niedriger. Viele Bundesländer wollen am Wohnimmobilienboom in Deutschland mitverdienen und haben den Steuersatz kontinuierlich angehoben. Mittlerweile liegt er je nach Bundesland bei 3,5 bis 6,5 Prozent – Tendenz steigend.

Sie wollen beim Kauf einer Eigentumswohnung in Berlin nichts außer Acht lassen? Wir helfen Ihnen bei allen Fragen rund um den Wohnungskauf!

 

 

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